Wie bauen Sie Ihren Newsletter auf?

 

Sie haben Empfänger*innen für Ihren Newsletter, Sie haben diese in Gruppen unterteilt und nun wollen Sie Newsletter schreiben, die Ihre Stammkund*innen und Interessent*innen öffnen und lesen.

Teil 1: Der Absender

Ein Beispiel zur Erklärung: „Eva Maria“ klingt ganz anders als „Mag. Glanz-Possert | GLANZ IM NETZ“: während „Eva Maria“ freundschaftlich klingt, macht es mich als E-Mail-Empfängerin aber misstrauisch, wenn ich keine Eva Maria kenne. „Mag. Glanz-Possert | GLANZ IM NETZ“ klingt sehr förmlich und ist in vielen meiner Kund*innenbeziehungen nicht passend.

Webmail Eingang Absender


Ein sachlicher, klarer Mittelweg ist „Glanz-Possert | GLANZ IM NETZ“: der/die Empfänger*in weiß sofort, von welcher Person in welcher Firma der Newsletter kommt.

Teil 2: Der Betreff

Den zweiten wichtigen Impuls, einen Newsletter zu öffnen, liefert der Betreff.

Was spricht Sie mehr an: „20% auf 🌷🌸 🌼 Frühlingsblumen, liebe Frau Kundin“ oder „Jetzt Frühjahrsblüher-Abverkauf“?

Im ersten Beispiel sind wichtige Eigenschaften einer Betreffzeile bereits umsetzt:

  • Der Betreff soll neugierig machen: welche Frühlingsblumen sind gemeint?
  • Der Betreff enthält die persönliche Anrede – jede/r wird gern mit dem eigenen Namen angesprochen.
  • Der Betreff enthält Emoticons (in Form von Blumengrafiken), die in den wichtigen E-Mail-Programmen angezeigt werden und den Blick auf sich ziehen.
  • Der Betreff sollte 40 – 50 Zeichen lang sein, damit er auch auf Smartphones zur Gänze angezeigt wird.

 Webmail Eingang Betreff


Teil 3: Der Preheader

Hat Ihr Empfänger/Ihre Empfängerin das Vorschaufenster aktiviert, findet sie dort den sogenannten „Pre-Header“

Der Pre-Header wird auf den meisten E-Mail-Programmen vor dem eigentlichen Text angezeigt. Er sollte den Betreff ergänzen und rund 100 Zeichen lang sein. Hier ist z.B. eine Auflistung der Inhalte des Newsletters möglich. Ein „Click to Action“ gibt einen Anreiz, den Newsletter zu öffnen und erhöht die Klickrate.

Beispiel:

Betreff: 20% auf 🌷🌸 🌼 Frühlingsblumen, liebe Frau Kundin

Pre-Header: Bestellen Sie noch heute Schneeglöckchenzwiebel, Tulpenzwiebel und Hyazinthen – der nächste Frühling kommt bestimmt!

 Screenshot 20210215 121320 Email

Teil 4: der Header

Die Überschrift soll Lust aufs Weiterlesen machen indem Sie einen Wunsch des/der Empfänger*in anspricht.

Teil 5: der Body bestehend aus Überschriften, Text, Bildern, Videos, Links und CTA

Denken Sie bei der Gestaltung des Newsletters an Ihre Zielgruppe, Ihr Angebot und den Versandzeitpunkt und
wählen Sie dementsprechend die Inhalte für Ihren Newsletter: Texte, Bilder, Videos und Links.
Gestalten Sie Ihren Newsletter so, dass Ihre wichtigsten Botschaften auch beim Scrollen durch den Newsletter
auf einem Smartphone ankommen.

Setzen Sie Links zu weiteren Informationen bzw. zum Buchen/Kaufen und fordern Sie die Leser*innen dazu
auf, darauf zu klicken.
Diese "Calls To Action" (CTA) ist ein wesentlicher Bestandteil Ihres Newsletters und
führen zum gewünschten (finanziellen) Erfolg!

Wählen Sie ein Bild, beachten Sie folgendes:

Senior freut sich über ein E-Mail

  • Das Bild sollte eher groß sein, da das E-Mail höchstwahrscheinlich (zuerst) am Smartphone geöffnet wird. (Wählen Sie mindestens 800 Pixel Breite und schneiden Sie das Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm so zu, dass es genau in Ihre Vorlage passt. Microsoft Outlook, eines der am weitesten verbreiteten E-Mail-Programme B., hält sich nicht an automatische Größenanpassungen in Ihrer Newsletter-Vorlage und zeigt das Bild in seinen Originalmaßen, wenn Ihr Newsletter am Desktop geöffnet wird. Damit wird jedes noch so schöne Layout zerrissen. )
  • Das Bild sollte eine klare Botschaft haben und nicht zu viele Details zeigen, da diese am Smartphone nicht gesehen werden, siehe oben.
  • Versehen Sie das Bild mit einem sog. „Alt-Text“, der angezeigt wird, wenn das Bild nicht sofort geladen wird. (Diese Einstellung ist bei den meisten E-Mail-Programmen standardmäßig eingerichtet.) Dann sieht der/die Newsletter-Empfänger*in einen Rahmen in dem zumindest als Text geschrieben steht, was auf dem Bild zu sehen ist, falls er/sie die Bilder nicht vom Mailserver lädt.
  • Schreiben Sie die Bildrechte (falls es gekauft wurde) ganz klein auf das Bild oder in die Nähe des Bildes.

    Beispiel:
    Foto oben: LightField Studios | Shutterstock 754623985

Wählen Sie einen Text, beachten Sie folgendes:

Kommen Sie schnell zum Punkt. Kaum jemand liest Kriminalgeschichten in einem Newsletter.

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Textauszeichnung: Auflistungen, fette Schrift, Überschriften,

damit das Auge beim Überfliegen des Textes hängen bleibt und der/die Empfänger*in weiterliest.

Newsletter - Wintersonne Wanderdörfer

Teil 5.1: Video

Bauen Sie Videos niemals direkt in den NL ein. Machen Sie einen Screenshot des Videoanfangs und verlinken Sie von diesem Bild zum Video. Legen Sie direkt darunter noch einen Textlink auf das Video.

Video Button

Dazwischen: Links und Buttons

  • Bauen Sie wenige Links/Buttons ein damit Sie Ihren Leser/Ihre Empfängerin dorthin lenken, wo Sie ein Angebote platziert haben.
  • Beachten Sie, genügend Platz zwischen den einzelnen Links (egal ob Link im Text oder Button) zu lassen, damit der gewünschte Link am Smartphone einfach angeklickt werden kann. Das sogenannte "Wurstfinger-Syndrom" kommt zum tragen: Wenn mehrere Links zu eng nebeneinander angezeigt werden, ist es oft schwierig, den gewünschten zu klicken und man gibt leicht auf. Ziel des Newsletter-Senders verfehlt!
  • „Taggen“ (versehen Sie in mit einem Zähllink) Sie den Link, damit Sie in der Auswertung wissen, welcher Link wie oft angeklickt wurde. Wenn Sie die Daten nicht anonymisiert haben, sehen Sie auch, wer wann welchen Link geklickt hat. Das kann für Automatisierungen genutzt werden.

 

Teil 6: Footer

Hier ist laut Gesetz folgendes vorgeschrieben:

  • Absender*in
  • Abmeldelink
  • Impressum
  • Datenschutz

Links zu Ihren Social Media-Auftritten sollten auch nicht fehlen – am besten als verlinkte Logos mit Alt-Texten

Newsletter Footer

 

Zum Layout

Die einen lesen Ihre E-Mails am Desktop-Rechner, die anderen am Smartphone bzw. Iphone oder Tablet. Das hängt von der Branche aber auch vom Alter der Empfänger*innen ab. Ein professionelles Newsletter-Programm bietet eine sogenannte "responsive" Darstellung an, dh. die Darstellung passt sich an das Endgerät (Smartphone, Desktop, Tablet, Uhr, ...) an.

Topconsult NL R


Beachten Sie bei der Gestaltung des Layouts Ihres Newsletters:

  • Ihr Newsletter sollte jedenfalls responsiv sein: die Größe bzw. Breite des Textfeldes sollte sich an die Breite des Bildschirmes/Smartphones/Tablets anpassen, das der/die Empfänger*in verwendet, wenn er/sie den Newsletter öffnet.
  • Achten Sie auf ausreichend Kontrast zwischen Hintergrund und Textfarbe.
  • Achten Sie auf die Schriftgröße: ältere Zielgruppen benötigen größere Schriften, auch wenn sie das nicht zugeben.
  • Achten Sie auf genügend Abstand zwischen den klickbaren Links, siehe CTA.

 

Der Aufbau Ihres Newsletters grafisch dargestellt

Grafik Aufbau Newsletter

Eine Empfehlung zum Abschluss

Lassen Sie jeden Newsletter vor dem Versand von mindestens einer Person – wenn möglich aus Ihrer Zielgruppe – lesen.

Sie wollen mit uns arbeiten?

Rufen Sie an und wir vereinbaren ein kostenloses Erstgespräch über Ihre Wünsche und Vorstellungen zu E-Mail-Marketing und Online-Marketing-Betreuung.

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Wir freuen uns natürlich auch über ein Mail an:

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